Korei wirbt bei militanten Palästinensern für Waffenstillstand

30. Oktober 2003, 19:22
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Gesprächsangebot an Hamas und Dschihad - Palästinenser am Sperrzaun bei Gaza erschossen - Zwei jüdische Siedler durch Schüsse verletzt

Ramallah - Militante Palästinenserorganisationen haben Gesprächen mit Ministerpräsident Ahmed Korei über einen Waffenstillstand im Konflikt mit Israel zugestimmt. Korei sagte am Mittwoch in Ramallah, er werde zu Unterredungen in den Gazastreifen fahren. Der Ministerpräsident erklärte, die radikalen Gruppen Hamas und Islamischer Dschihad hätten das Gesprächsangebot begrüßt.

Palästinenser am Sperrzaun erschossen

Israelische Soldaten erschossen unterdessen am Sperrzaun um den Gazastreifen erneut einen Palästinenser. Ein zweiter Mann sei dabei am Mittwoch östlich von Gaza-Stadt verletzt worden, berichtete das Armeeradio. In dem Gebiet war es innerhalb des 300 Meter breiten Sperrstreifens vor dem Zaun in den vergangenen Tagen zu mehreren Zwischenfällen gekommen.

Zwei jüdische Siedler durch Schüsse verletzt

Militante Palästinenser schossen am Mittwoch im Westjordanland auf jüdische Siedler und verletzten zwei von ihnen. Das israelische Radio berichtete, einer der Verletzten sei in kritischem Zustand. Die Siedler waren in einem Auto durch das Gebiet gefahren. Polizeisprecher Doron Ben-Amo sagte, der Vorfall habe sich in der Nähe der Siedlung Kadim bei Jenin im Norden des Westjordanlands ereignet. (APA/Reuters/dpa/AP)

  • Korei will Hamas und Dschihad zu einem Stopp der Anschläge bewegen.
    foto: epa/salah ibrahim

    Korei will Hamas und Dschihad zu einem Stopp der Anschläge bewegen.

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