Lichttherapie-Geräte im Test

27. Jänner 2004, 18:44
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Erfreuliches Ergebnis: Alle acht geprüften Modelle sind laut "Konsument" zur Behandlung der Winterdepression geeignet

Wien - Als Abhilfe gegen die Winter-Depression sind zahlreiche Lichttherapie-Geräten für den Gebrauch in den eigenen vier Wänden auf dem Markt. Deshalb prüfte die Zeitschrift "Konsument" gemeinsam mit der deutschen "Stiftung Warentest" acht Geräte in der Preisklasse von 229,99 bis 880 Euro. Außer Konkurrenz lief noch ein Aktionsangebot von Tchibo (TCM) aus dem vergangenen Winter mit.

Die Ergebnisse

Alle acht getesteten Modelle sind laut "Konsument" zur Behandlung der Winterdepression geeignet. Sie verfügen über die erforderliche Lichtstärke, die in Lux gemessen wird: 2.500 bis 6.600 Lux. Das außer Konkurrenz mitgetestete Tchibo-Gerät hingegen schafft nur 2.000 Lux. Das Modell "Philips Bright Light Energy HF3305" ist mit 229,99 Euro nicht nur am günstigsten, es erreichte auch in der Handhabung die beste Testnote.

Bezüglich Handhabung schnitten auch die Testprodukte "Davita Lichtdusche LD110" um 477 Euro und "Olbrich Sunlight SLT 01" um 400 Euro "sehr gut" ab. Da das Modell "Sunflex SFT 72" um 440 Euro nicht sehr standsicher ist und sogar Verletzungsgefahr besteht, wurde es mit "durchschnittlich" bewertet. Ansonsten ist die Handhabung der Geräte weitgehend problemlos. Die Lebensdauer der Lampen liegt bei 2.000 und 10.000 Betriebsstunden. Das bedeutet, dass die Geräte zirka zehn Jahre ihre Funktion erfüllen.

Licht-Verteilung

Eine wichtiges Kriterium bei Lichttherapie-Geräten ist den Testern zufolge auch die gleichmäßige Verteilung der Helligkeit über die gesamte Leuchtfläche, denn bei ungleichmäßiger Leuchtdichte seien Blendungen nicht auszuschließen. Von den acht Test-Geräten haben lichttechnisch drei "gut" abgeschnitten: "Davita", Philips" und "Cosmedico Gesundheitsleuchte SAD-4". Beim Tschibo-Gerät beanstanden die Tester das starke Flimmern, das Empfindliche stören könnte.

Obwohl bei Winterdepression die Behandlung mit Licht anerkannt ist, empfiehlt "Konsument", vor der Selbstbehandlung einen Arzt zu konsultieren: Es könnten auch andere Erkrankungen dahinter stecken, etwa Schilddrüsenunterfunktion, Unterzuckerung, Viruserkrankungen oder das Chronische Müdigkeits-Syndrom. Wichtig sei auch, dass vor und nach der Therapie die Augen untersucht werden. Von der Einnahme hochdosierter Johanniskraut-Präparate während der Lichttherapie rät "Konsument" ab, da sie die Lichtempfindlichkeit erhöhen. (APA)

Details zu den Testergebnissen und den Wirkungen der Lichttherapie bietet die November-Ausgabe des Verbraucher- Magazins "Konsument". Weitere Informationen rund um die Depression gibt es im "Konsument"- Extra-Ratgeber: "Depressionen - Wege aus dem Tief". Das 264 Seiten starke Buch kann um 14,17 Euro unter der Wiener Telefonnummer: 588774 oder online unter Konsument.at bestellt werden.
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