Erst war sie am Mond, dann verschwunden

30. Oktober 2003, 11:17
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Astronauten-Uhr nach 30 Jahren in New York wieder gefunden

Biel/Wien - Über 30 Jahre lang war eine jener drei Uhren, die bei der ersten Mondlandung getragen wurden, verschwunden. Doch jetzt wurde die "Speedmaster" im Privatbesitz eines New Yorker Geschäftsmannes in Long Island gefunden, gab Omega Österreich in einer Aussendung bekannt. Welcher der drei Astronauten sie getragen hat, kann man nur spekulieren. Laut Aussagen eines ehemaligen Omega-Mitarbeiters wird vermutet, dass es jene von Neil Armstrong ist.

Der Zeitmesser war bei einer Sendung per Post nach Washington D.C., wo sie als Leihgabe für die Smithsonian Institution dienen sollte, verschwunden. Der amerikanische Geschäftsmann hatte die Uhr 1991 erworben, ohne ihre Geschichte zu kennen. Erst als er sich für die Herkunft seiner Uhr zu interessieren begann, fand er ihre Seriennummer heraus, die eindeutig der Uhrenlieferung an die Astronauten-Crew der Apollo 11 zuzuordnen ist.

Die "Speedmaster" war laut Omega Österreich der einzige Chronograf, der 1965 alle von der NASA durchgeführten Härtetests überstand, als die American Space Agency geeignete Ausrüstungsgegenstände für die Astronauten suchte. Die "Moon Watch" läuft nach über 30 Jahren immer noch präzise. Der Uhrenkonzern will das Stück Zeitgeschichte jetzt für sein Museum neben dem Hauptsitz in Biel in der Schweiz zurück erwerben. (APA)

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