Tchibo verkauft Fiats

29. Oktober 2003, 16:52
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Kompaktwagen- Sondermodell mit hohem Rabatt

Hamburg - Das deutsche Kaffee- und Handelsunternehmen Unternehmen Tchibo verkauft ab Mittwoch kommender Woche zunächst einmal in Deutschland das Fiat-Sondermodell Stilo TCM. Zu Tchibo gehört auch die österreichische Kette Eduscho.

Neuer attraktiver Vertriebsmarkt

Die Kaffeeröster müssen sich dabei die Autos nicht auf dem "Graumarkt" der Tageszulassungen besorgen, Fiat selbst ist offiziell daran beteiligt. Es gebe zwei Gründe: "Erstens um den Stilo bekannter zu machen und zweites um einen neuen, attraktiven Vertriebsweg zu besetzen." Die Fahrzeuge würden über das Händlernetz vertrieben, "um eine maximal Kundenzufriedenheit zu schaffen".

Bei der bis zum Jahresende geplanten Verkaufsaktion sollen etwa 2000 Autos abgesetzt werden. Der Preisvorteil bei dem Sondermodell, das für 14.990 Euro angeboten werden soll, liege bei fast 20 Prozent.

Nivea in Amerika

Zu der faktischen Übernahme von Beiersdorf heißt es bei Tchibo, man wolle dem Konzern - bekannteste Marke: Nivea - bei der Expansion in Übersee helfen. "Wir werden Akquisitionen in Nordamerika und in Bereichen Asiens begleiten", sagt der Vorstandschef der Tchibo-Holding AG, Dieter Ammer, im aktuellen Spiegel. Tchibo wolle zwar kein "Meta-Vorstand" sein, der bei Beiersdorf überall reinrede, wolle das Unternehmen aber mitgestalten.

Tchibo hält nach der Übernahme von 19,6 Prozent Anteilen aus dem Besitz des Versicherungsriesens Allianz AG 49,9 Prozent an Beiersdorf. Damit wurden monatelange Spekulationen über die künftigen Eigentümer von Beiersdorf beendet. (DER STANDARD Printausgabe, 27.10.2003, dpa)

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