Psot und gewinn

16. Dezember 2003, 00:36
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Die Gesellschaft für deutsche Sprache sucht die originellsten Sprachverdreher - mit Entstehungsgeschichte der derStandard.at-Psoter

Wiesbaden - Die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) sucht in einem Wettbewerb nach originellen Buchstabendrehern wie "die Sonne schneit" statt "die Sonne scheint". Vor solchen sprachlichen Tücken sei im Computerzeitalter niemand gefeit, weil Dreher auch von der Rechtschreibkorrektur der Textverarbeitungsprogramme oft nicht entdeckt würden, heißt in der neuen Ausgabe des GfdS-Organs "Der Sprachdienst". Aus der Sicht eines Rechtschreibprogrammes ergebe ein Dreher oft ein richtiges Wort.

Dreher könnten fatale Folgen haben, wenn beispielsweise einem Chef für das "furchtbare" Gespräch gedankt wird und nicht für das fruchtbare. So werde schnell aus dem Pronomen "deinen" das Verb "dienen". Zu gewinnen gibt es einen Buchpreis. Einsendeschluss ist am 15. Dezember. (APA/dpa)

Zur Entstehungsgeschichte der Psoter

Heute schon gePSOTET?
Wo hier eine poetische Subkultur erblühte

Dort wo die "psoter" heute zuhause sind:
Unter der Bundesliga-Tabelle auf derStandard.at/Sport fing alles an, heute ist die psot-Gemeinde im Exil unter der Handball-Bundesliga zu finden. Die Begeisterung für das psot ist allerdings ungebrochen.

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Gesellschaft für deutsche Sprache

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