John Mellencamp versteht die Welt nicht mehr

30. Oktober 2003, 22:20
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Überrascht über Reaktionen auf seinen regierungskritischen Song "To Washington"

New York - Der US-Liedermacher John Mellencamp (52) war mehr als überrascht über die negativen Reaktionen, die er auf seinen Song "To Washington" erhielt: Darin kritisiert Mellencamp die US-Regierung und insbesondere Präsident George W. Bush wegen des Irak-Krieges. Seitdem die Single im März erschienen war, hatten er und seine Frau, das frühere Model Elaine Irwin-Mellencamp, jede Menge provokante Begegnungen. Sie seien bedroht und als Pazifisten beschimpft worden.

"Ich sage ihnen eines über die Mellencamps. Wir glauben nicht daran, dass es gut ist, Menschen umzubringen, und wir glauben nicht an den Krieg. Aber wir sind keine Pazifisten", sagte der Musiker in US- Medienberichten. "Ich verstehe nicht, warum die Leute denken, es sei nicht okay, die Regierung zu kritisieren. Ich verstehe es einfach nicht." (APA/dpa)

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