One mit neuer Gesellschafterstruktur

17. Jänner 2000, 16:05

17,45-Prozent-Anteil von Orange auf die verbleibenden Gesellschafter aufgeteilt

Wien - Entsprechend der Entscheidung der EU-Kommission zur Übernahme der britischen Orange plc. durch den deutschen Mannesmann-Konzern, beschlossen die Shareholder von Connect Austria (One) den Ausstieg von Orange. Der Übergang der Orange-Anteile wurde in der Generalversammlung der Connect Austria vom 14. Jänner 2000 vollzogen.

Die Aufteilung des Orange-Anteils von 17,45 Prozent auf die übrigen Eigentümer erfolgt entsprechend der Anteile der verbleibenden Gesellschafter. Die Hereinnahme neuer Teilhaber zu diesem Zeitpunkt wurde in der Generalversammlung ausdrücklich ausgeschlossen, heißt es seitens des Unternehmens am Montag.

Die Trennung von Orange führe laut One-Geschäftsführer Jorgen Bang-Jensen zu keinen Nachteilen, da Connect Austria "mittlerweile über einen hochqualifizierten eigenen Mitarbeiterstamm" verfüge. Die Trennung der Connect Austria von Orange sei seit dem Mannesmann-Übernahmeangebot für Orange im Oktober 1999 abzusehen gewesen. Schließlich wurde die Struktur-Bereinigung zur wichtigsten Auflage der EU-Kommission bei der Genehmigung der Übernahme im Dezember 1999 gemacht.

Bang-Jensen: "Im Hinblick auf den bevorstehenden Markteintritt von Mannesmann-tele.ring in Österreich lag eine schnelle Trennung von Orange auch in unserem Interesse. So konnten Probleme, die aus einer ungeklärten Eigentümerstruktur hervorgehen könnten, vermieden werden." Zugleich war die Entscheidung auch auf Grund der Bestimmungen des Österreichischen Wettbewerbsrechtes unumgänglich, so Bang-Jensen.

An der Geschäftsgebarung oder Strategie des heimischen Mobilfunkbetreibers One werde sich auch nach der Trennung von Orange nichts ändern, sagte One-Geschäftsführer Jorgen Bang-Jensen im Gespräch. Bereits bisher konnte One unabhängig ohne Einflüsse einzelner Gesellschafter agieren(APA)

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