Kremser Donau-Uni kooperiert mit Stanford

26. Oktober 2003, 13:00
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Gemeinsame Forschungsprojekte in Biotechnologie und Kardiologie

Krems - Die renommierte Stanford University in Kalifornien wird mit der Donau-Universität und dem Krankenhaus Krems zusammenarbeiten. Mit diesem Ergebnis ist eine Delegation aus der Stadt von einer USA-Reise zurück gekehrt. Mit Stanford sei "eine der besten Universitäten der USA als Kooperationspartner in der Forschung und Entwicklung im Bereich der Biotechnologie und Kardiologie gewonnen" worden, teilte der Magistrat am Freitag mit.

"Die Nähe zu Wissenschaft und Forschung ist ein wichtiger Standortfaktor. Je kompetenter wir hier auftreten können, desto attraktiver werden wir für Firmen", betonen Bürgermeister Franz Hölzl (V) und Gesundheits-Stadtrat Wolfgang Chaloupek (S) unisono.

Kleine Städte, große Forschung

Die Stanford University ist in ihrer Größe mit der Stadt Krems vergleichbar: Insgesamt arbeiten, forschen, lehren und studieren dort 22.000 Menschen. Einer von ihnen ist der Physiker Friedrich Prinz, ein gebürtiger Waldviertler, der als Dekan in der Biotechnologie tätig ist. Er besuchte im Sommer auf Einladung seines Jugendfreundes Chaloupek die Donau-Universität, um sich über Biotech-Forschungsprojekte zu informieren. Beim nunmehrigen Gegenbesuch der Kremser Politiker und Wissenschafter in Stanford wurden konkrete Forschungsabkommen getroffen.

Neben der Zusammenarbeit in der Biotechnologie wird es auch eine Kooperation mit der Kardiologie am Krankenhaus geben. Ein in Stanford entwickeltes, miniaturisiertes Gerät, das Verschlüsse von Herzkranzgefäßen durch Ultraschall öffnen kann, soll auch in der Internen Abteilung im Kremser Spital eingesetzt werden. (APA)

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