Staatsanwaltschaft untersucht Frühpensionierungen

29. Oktober 2003, 16:45
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Vorerhebungen gegen 50 Postbus-Mitarbeiter

Wien - Die Staatsanwaltschaft Wien hat am Donnerstag den Antrag auf gerichtliche Vorerhebungen gegen rund 50 Postbus-Mitarbeiter bestätigt. "Wir benötigen noch Informationen, die aus den Erhebungen des Bundeskriminalamts nicht hervorgegangen sind", sagte der Leiter der Staatsanwaltschaft Wien, Friedrich Matousek. Ob auch wegen der Frühpensionierungen bei Post, Telekom und ÖBB der Untersuchungsrichter angerufen werde, steht laut Matousek noch nicht fest.

Das Bundeskriminalamt (BKA) hatte wegen des Verdachts auf illegale Praktiken Mitte Juli bei der Staatsanwaltschaft insgesamt rund 4.300 Frühpensionierungs-Fälle in den vier Unternehmen zur Anzeige gebracht. Die Daten würden derzeit sukzessive aufgearbeitet, heißt es aus der Staatsanwaltschaft.(APA)

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