Medienbeobachtung ist "Chefsache"

31. Oktober 2003, 14:33
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Printmedien bei Medienbeobachtung Informationsquelle Nummer eins

Printmedien sind für Firmenchefs und Geschäftsführer heimischer Unternehmen Informationsquelle Nummer eins. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Unternehmenskommunikation" der Fachhochschule Joanneum Graz im Auftrag von Clip Mediaservice. Geht es um unternehmensrelevante Beiträge, sind für die Manager

  • Tageszeitungen (91,8 Prozent) und
  • Fachmagazine (85,3 Prozent) von größtem Interesse, erst dann folgen
  • Internet (62 Prozent) sowie
  • ORF-Radio und -Fernsehen (58,8 Prozent).

"Scharfes Auge" auf Konkurrenz

Ein weiteres Ergebnis der Expertise: Medienbeobachtung ist "Chefsache": Medienberichte, die unternehmensrelevant sein könnten, landen umgehend bei der Geschäftsführung (78,3 Prozent) sowie in der Pressestelle (77,1 Prozent). Ein "scharfes Auge" werde dabei vor allem auf die Konkurrenz geworfen. Aktivitäten der Konkurrenz werden demnach von 92,9 Prozent der Unternehmen mittels Medienberichten genau beobachtet.

Bedeutung der Medienbeobachtung wird weiter steigen

Dass die Bedeutung von Medienbeobachtung für die Kommunikationsarbeit weiter steigen werden, zeigt indes eine weitere Studie der Karmasin Marktforschung im Auftrag von Meta Communication Systems International. 51,6 Prozent der PR-Profis in Kommunikationsagenturen sind von der zunehmenden Wertigkeit überzeugt, nur 1,6 Prozent gehen demnach von einer sinkenden Bedeutung aus. Zwei Drittel der PR-Profis fordern dabei eine tagesaktuelle Lieferung von so genannten Clippings bis 9 Uhr früh. (APA)

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    foto: photodisc
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