"Format" erhält vier Mal jährlich Wissenschafts- Supplement

28. Oktober 2003, 14:10
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Soll erstmals Ende November erscheinen - Auflage liegt bei 105.000 Exemplaren - Startschussfinanzierung der Ministerien für drei Nummern

Wie DER STANDARD bereits berichtete, wird dem "Format" künftig vier Mal jährlich ein Wissenschaftsmagazin als Supplement beigelegt. Dies bestätigte die Verlagsgruppe News am Mittwoch, das neue Magazin - Arbeitstitel "Format Science" oder "Format Future" - soll Ende November, spätestens Anfang Dezember erscheinen. Eine erste Nullnummer ist für Mitte November geplant.

Das Magazin soll in einer Stückzahl von 105.000 publiziert werden, also deutlich höher als die laut "Magazin-Auflagenkontrolle der Verlagsgruppe News" im August bekannt gegebene Auflage von "Format" (71.595). 20.000 Stück werden laut Verlag über das Bildungs- und Infrastrukturministerium unabhängig von "Format" verteilt.

Chefredakteur der Beilage: Christian Nusser

Die Beilage wird mit Christian Nusser einen eigenen Chefredakteur haben. Nusser ist auch Chefredakteur des ebenfalls in der Verlagsgruppe News erscheinenden Magazins "e-media".

Startschussfinanzierung der Ministerien für drei Nummern

Das Bildungs- und das Infrastrukturministerium geben für das neue Wissenschaftsmagazin eine Startschussfinanzierung für vorerst drei Nummern, dann wollen sie sich mittelfristig zurückziehen und die Finanzierung Inserenten und Sponsoren überlassen, erklärte der im Bildungsministerium für das Projekt Verantwortliche, Clemens Hüffel, am Mittwoch.

Über die Höhe der Finanzierung wollte er - wie bei anderen Medienkooperationen - keine Angaben machen. Ziel des Magazins sei es, zusätzlich zu den acht bis 15 Prozent der Österreicher, die regelmäßig Wissenschaftsinformationen konsumieren, neue Leserkreise zu erschließen.

Beirat mit Chefs der Forschungsfonds, der Rektoren, der Akademie ...

Um eine hohe Seriosität und Akzeptanz des Magazins zu erreichen, sollen laut Hüffel die Artikel vor der Veröffentlichung von den Wissenschaftern gegengelesen werden können. Außerdem sei ein Beirat eingerichtet worden, dem u.a. die Chefs der beiden Forschungsförderungsfonds FWF und FFF, der Rektorenkonferenz, der Akademie der Wissenschaften, des Fachhochschul- und des Forschungsrats sowie Vertreter der beiden Ministerien angehören. (APA)

Nachlese

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