US-Amerikaner sorgen sich immer mehr um Lage im Irak

23. Oktober 2003, 11:41
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39 Prozent für rasche Truppenrückholung

Washington - In der amerikanische Bevölkerung wächst nach einer jüngsten Umfrage die Sorge angesichts der Lage im Irak. So wollten nur noch 58 Prozent der Befragten die Soldaten so lange im Land stationiert lassen, bis sich die Situation dort stabilisiert. Im vergangenen Monat waren es noch 64 Prozent. Dagegen stieg die Zustimmung für eine möglichst rasche Rückholung der Truppen von 32 Prozent im September auf jetzt 39 Prozent, wie das Meinungsforschungsinstitut Pew Research Center erklärte.

Gleichzeitig waren vier von zehn Befragten der Ansicht, die Medien zeichneten ein zu negatives Bild von der Lage im Irak. Ähnlich hatte sich auch US-Präsident George W. Bush geäußert. Außerdem machen sich die Amerikaner offenbar immer mehr Sorgen über den Arbeitsmarkt. Zwei Drittel der Befragten erklärten, in ihrer Region sei es schwer, einen Arbeitsplatz zu finden. Im Juni 2002 hatten dies nur 59 Prozent erklärt, im Jahr davor nur 44 Prozent. (APA/AP)

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