Keine erneuten Ermittlungen im Hacker-Todesfall "Tron"

29. Oktober 2003, 11:09
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Der mysteriöse Todesfall des Berliners Boris F. kommt endgültig zu den Akten

Laut einem Bericht von Heise wird es keine weiteren Ermittlungen im Hacker-Todesfall "Tron" geben. Die Behörden legen den Fall nun endgültig zu den Akten.

Mysteriöser Tod

Der Berliner Hacker Boris F. wurde am 22.10.1998 erhängt in einem stark belebten Park gefunden. Sowohl die Angehörigen wie auch der Chaos Computer Club (CCC) setzten sich für die Wiederaufnahme des Falles, der bereits Mitte 2001 zu den Akten gelegt worden war, ein. Laut Angaben des CCC und der Angehörigen gäbe es Zweifel an der Selbstmordtheorie der Behörden rund um den Fall "Tron" (so das Hacker-Pseudonym von Boris F.).

Endgültig zu den Akten

Im Sommer 2003 hatten Angehörige und der CCC-Sprecher Andy Müller-Maguhn noch einen letzten Versuch gestartet um den Fall neu aufzurollen. Die Behörden kamen zu dem Ergebnis, dass es weder neue Tatsachen, noch neue Beweismittel gäbe und der Fall damit nun endgültig zu den Akten kommt. Am 22.10 werden Freunde des Hackers, die ihrem Freund mit der Webseite Tronland.net ein Denkmal gesetzt haben, ihre Sicht der Dinge erneut vorbringen. Für sie ist klar, dass Boris F., der an einer revolutionären Verschlüsselungstechnologie für Netzwerk- und Telefon-Kommunikation gearbeitet hatte, in Falle Falle gelockt wurde und die Weigerung der Herausgabe der Technologie zu seinem Tod geführt hat.(red)

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