Australien und Südkorea schließen Anti-Spam-Pakt

23. Oktober 2003, 15:23
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Behörden wollen Junk-Mails reduzieren

Australien und Südkorea haben einen Anti-Spam-Pakt beschlossen. Künftig sollen die staatlichen Behörden beider Staaten zusammenarbeiten, um die Anzahl der Junk-Mails, die aus ihren Ländern verschickt bzw. in ihre Länder versendet werden, zu reduzieren. Eine entsprechende Vereinbarung ist von der Australian Communications Authority (ACA), dem National Office for the Information Economy und der Korean Information Security Agency unterzeichnet worden, teilte die ACA mit.

Kooperation

Laut ACA-Chef Bob Horton sollen die Behörden künftig Informationen austauschen und intensiv zusammenarbeiten, um die Zahl der Spam-Mails zu reduzieren. Nach mehreren Berechnungen sind weltweit mehr als 50 Prozent aller versendeten elektronischen Nachrichten der Kategorie Spam zuzuordnen. Aus Südkorea stammen, so eine Erhebung von MessageLabs, 3,5 Prozent aller Spam. Weltweit größte Spam-Nation sind die USA, die für 58,4 Prozent der Junk-Mails verantwortlich sind.

Sperre

Die australische Regierung hat in letzter Zeit ihre Versuche verstärkt, unerwünschten elektronischen Massen-Sendungen einen Riegel vorzuschieben. So sollen Spammer künftig pro Tag mit bis zu 650.000 Euro Strafe zur Kasse gebeten werden. Kommerzielle E-Mails dürfen nur mehr mit vorheriger Zustimmung an die Empfänger geschickt werden (opt-in-Klausel). (pte)

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