Simbabwe: Opposition verklagt Regierung wegen Wahlfälschung

25. Oktober 2003, 18:57
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Klage wegen Manipulationsvorwürfen wurde von Justizbehörden stattgegeben

Johannesburg - Die von Manipulationsvorwürfen umgebene Wahl in Simbabwe vom März 2002 wird ein gerichtliches Nachspiel haben. Die Justizbehörden des Landes gaben nach Angaben der oppositionellen Bewegung für Demokratischen Wandel (MDC) einer Klage statt, die die MDC vor 18 Monaten gegen die Regierung eingereicht hatte. Am 3. November soll das Verfahren vor dem Oberlandesgericht in Harare beginnen, gab MDC-Sprecher Paul Themba Nyathi am Dienstag in der südafrikanischen Metropole Johannesburg bekannt.

Vor dem Hintergrund schleppender Dialog-Bestrebungen mit der regierenden ZANU(PF)-Partei von Präsident Robert Mugabe wäre ein Verzicht auf die Klage ein Fehler, sagte Nyathi vor Journalisten. Die Klageschrift liste 27 Punkte auf, die nicht verfassungsgemäß waren. Bei der umstrittenen Wahl war Mugabe (79) im Amt bestätigt worden. (APA/dpa)

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    Morgan Tsvangirai, Prädident der MDC, und seine Frau Susan auf dem Weg zur Wahlurne

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