AT&T muß Einbußen hinnehmen

29. Oktober 2003, 10:54
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Schwache Kundennachfrage führt zu Gewinn- und Umsatzrückgang im Quartal

Die größte amerikanische Anbieter von Ferngesprächen AT&T hat im dritten Quartal bei deutlich gesunkenen Umsätzen den Gewinn mehr als verdoppelt. Die Erlöse sanken im Jahresvergleich um 8,1 Prozent auf 8,6 Mrd. Dollar (7,40 Mrd. Euro). Der Gewinn stieg auf 418 Mio. Dollar oder 53 Cent je Aktie von 207 Mio. Dollar oder 26 Cent je Aktie im Vorjahr. Der Gewinn aus dem laufenden Geschäft betrug 58 (Vorjahr: 67) Cent je Aktie.

Umsatzrückgang um 7,3 Prozent

Für die ersten neun Monate des Jahres ergibt sich damit ein Umsatzrückgang um 7,3 Prozent auf 25,4 Mrd. Dollar. Der Gewinn betrug 1,5 Mrd. Dollar nach 13,6 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum. Pro Aktie verdiente AT&T 1,94 Dollar gegenüber roten Zahlen von 17,92 Dollar im Jänner-September-Abschnitt 2002.

Gewinne teilweise zu hoch ausgewiesen

AT&T gab außerdem bekannt, dass die Gewinne für die Jahre 2001 und 2002 teilweise zu hoch ausgewiesen wurden. Zwei Mitarbeiter hätten die internen Kontrollen des Unternehmens umgangen, hieß es zur Begründung. AT&T habe deshalb Verpflichtungen für Zugangs- und andere Verbindungsgebühren um 125 Mio. Dollar zu niedrig ausgewiesen. Das Unternehmen verbuchte diese Ausgaben im dritten Quartal dieses Jahres.

Falls die Kosten ordnungsgemäß verbucht worden wären, wäre der Jahresgewinn aus dem laufenden Geschäft im Jahr 2001 um 32 Mio. Dollar oder vier Cent je Aktie und im Jahr 2002 um 45 Mio. Dollar oder sechs Cent je Aktie niedriger ausgefallen. Nach dem Fall seien personelle Konsequenzen gezogen und die internen Kontrollen verbessert worden, betonte AT&T.(APA/dpa)

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