Intensivierte Berichterstattung über Mittel- und Osteuropa

31. Oktober 2003, 14:33
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APA: Position als "Mitteleuropa-Agentur" stärken

Die APA - Austria Presse Agentur wird in den kommenden Wochen ihre Berichterstattung über Mittel- und Osteuropa, insbesondere unter Berücksichtigung des EU-Erweiterungsprozesses, nochmals verstärken. "Wir wollen die nächste Trägerstufe in der Mittel- und Osteuropa-Berichterstattung der APA zünden, damit unsere Position als 'Mitteleuropa-Agentur' stärken und so unseren Beitrag zu einer guten Nachbarschaft leisten", sagte APA-Chefredakteur Wolfgang Mayr Montagabend bei dem von APA und Bank Austria Creditanstalt organisierten Symposium "Unbekannte Nachbarn? Medialer Dialog in Mitteleuropa".

Schon jetzt schreiben für die APA kompetente Journalisten aus verschiedenen osteuropäischen Ländern. In den späten 80er Jahren wurden erste freie Mitarbeiter akquiriert, im Laufe der 90er Jahre entstand ein respektables Netz mit Korrespondenten in Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien und Serbien. In der Redaktion in Wien gibt es Journalisten, die auf diese Länder spezialisiert sind und auch die jeweilige Sprache beherrschen.

Neben der Berichterstattung im Basisdienst hat die APA in den vergangenen Jahren aber auch Wirtschafts-Fachinformationen aus Osteuropa aufbereitet und angeboten. Zuletzt entstand etwa unter Federführung der APA ein Agenturnetzwerk für Wirtschaftsberichterstattung aus dem CEE-Raum. Acht Nachrichtenagenturen steuern für zehn CEE-Länder Berichterstattung in englischer Sprache mit den Schwerpunkten Konjunktur, Unternehmen und Kapitalmarkt bei. Der so entstehende Dienst CEE BusinessLine wird seit kurzem international und national vermarktet.

Hauptaugenmerk auf Politik und Wirtschaft

Das Hauptaugenmerk der Osteuropa-Berichterstattung der nationalen Nachrichtenagentur liege auf Politik und Wirtschaft. Zu diesem Zweck sollen in den Ressorts Außenpolitik und Wirtschaft eigene "Osteuropa-Desks" eingerichtet werden. Neben der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung wolle man aber auch ein gewisses Augenmerk auf Chronik und Kultur legen, "um das Lebensgefühl in den Erweiterungsländern einzufangen und Emotion für diesen Raum zu wecken". (APA)

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