1,2 Millionen österreichische Haushalte mit Internet

31. Oktober 2003, 10:56
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Zahl der Netzzugänge steigt weiter - Westliche Bundesländer voran - mit Grafik

Bereits 1,2 Millionen österreichische Haushalte haben einen eigenen Zugang zum Internet - das entspricht einem Anteil von 36 Prozent. Im Juni 2002 waren es lediglich eine Million Haushalte. 27 Prozent oder 330.000 Haushalte mit Internetzugang steigen über eine Breitbandverbindung ins Netz ein. 850.000 heimische Haushalte wählen sich via Telefonleitung ins Internet ein. Dies geht aus Erhebungen der Statistik Austria hervor.

Westliche Bundesländer liegen voran

Die westlichen Bundesländer liegen bei Internet-Zugängen klar an der Spitze. So verfügen in Vorarlberg und Salzburg bereits 41 Prozent der Haushalte über einen Netzanschluss, während die Werte in Wien (35 Prozent), Burgenland (32 Prozent) und Kärnten (30 Prozent) deutlich darunter liegen.

Unterschiedliche Verbindungstechniken

Auch die Art der verwendeten Verbindungstechnik ist regional sehr unterschiedlich. Während in Wien Breitbandzugänge und Internetverbindungen über die Telefonleitung in etwa gleich häufig anzutreffen sind, dominieren im Burgenland und in Kärnten Analog-Modem und ISDN-Anschluss. Nur 10 bzw. 6 Prozent der Haushalte steigen über Breitband-Zugang ins "WorldWideWeb" ein.

Handy-Dichte nimmt zu

In drei Viertel der österreichischen Haushalte besitzt zumindest eine Person ein Mobiltelefon. 2002 lag der Anteil der Haushalte mit Handy noch bei 69 Proze. 16 Prozent der Haushalte besitzen ein internentfähiges Mobiltelefon, doch nur 3 Prozent nützen es auch für den Web-Zugang. Auch die Handy-Austattung nimmt mit der Haushaltsgröße zu: 62 Prozent der Einpersonen-Haushalte haben ein Mobiltelefon; bei vier oder mehr Personen im Haushalt sind es bereits 89 Prozent. (APA)

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