Hermes-Preis für Delikatesse der Nahversorgung

26. Oktober 2003, 19:25
posten

Besorgungen des täglichen Bedarfs in der Wiener Innenstadt sind ein trauriges Kapitel - mit einigen wenigen Ausnahmen

Nahversorgung in der Wiener Innenstadt ist ohnehin ein trauriges Kapitel. Sieht man einmal vom Meinl am Graben ab - zu dem manche Bewohner sogar den Taxler zum Einkauf schicken - ist bei den Besorgungen des täglichen Bedarfs weitgehend weit gehen angesagt.

"der Böhle"

Eine der raren Ausnahmen im 1. Bezirk ist "der Böhle" in der Wollzeile 30. Das legendäre Delikatessengeschäft war 1939 im damals neu errichteten Haus eröffnet worden; Hans Böhle teilte den Laden in die Bereiche Kolonial-, Frischwaren und Spirituosen ein. Seit 1982 sorgt die Familie Ruff für den guten Ruf des Ladens und bietet auch Bistro und Partyservice an.

Für "herausragende Angebotspalette, perfektes Service und Maßnahmen zur Standortsicherung" wurde der Böhle vom Wiener Wirtschaftskammerpräsident Walter Nettig mit dem "Handels Hermes 2003" ausgezeichnet. (frei/DER STANDARD; Printausgabe, 21.10.2003)

Share if you care.