CIA hält jüngste Bin-Laden-Botschaften für echt

21. Oktober 2003, 18:59
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Vermutlich nicht älter als sechs Monate

Washington - Der US-Geheimdienst CIA hält die jüngsten Tonbandbotschaften von Terroristenführer Osama bin Laden für authentisch. Zu diesem Ergebnis seien CIA-Experten nach der Auswertung der am Samstag vom katarischen Fernsehsender Al Jazeera ausgestrahlten Bänder gekommen, sagte ein Vertreter des Geheimdienstes am Montag in Washington. Bei der Stimme auf den Bändern handle es sich "wahrscheinlich um die von Osama bin Laden".

Nicht älter als sechs Monate

In seiner jüngsten Botschaft droht der El-Kaida-Chef allen Verbündeten der USA im Irak mit Selbstmordanschlägen. Ausdrücklich nennt die Stimme Großbritannien, Spanien, Italien, Australien, Polen und Japan.

Zum möglichen Zeitpunkt der Aufzeichnung sagte der CIA-Vertreter, die Bezugnahme auf einem der beiden Bänder auf den palästinensischen Regierungschef Mahmud Abbas deute darauf hin, dass die Botschaften nicht älter als sechs Monate sind. Abbas war am 6. September zurückgetreten. Von Bin Laden tauchen immer wieder Video- und Tonbandbotschaften mit neuen Terrordrohungen auf. Alle bisherigen Aufnahmen wurden von Experten als authentisch eingestuft. (APA)

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