Stewards sollen für Sicherheit sorgen

23. Oktober 2003, 16:44
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Finanzierung durch Geldstrafen-Topf

Wien - Die Sicherheitskommission der österreichischen T-Mobile Fußball-Bundesliga (Senat 3) wird bis zum Beginn der Frühjahrssaison nach internationalem Vorbild "Stewards" für die Bundesliga-Vereine ausbilden. Dabei handelt es sich um besonders geschulte Sicherheitskräfte, die intensiven Kontakt mit den Fan-Klubs pflegen sollen.

"Für dieses Pilotprojekt ist es uns gelungen, bei Rapid das Interesse zu wecken. Sollte es sich bewähren, wollen wir es auf alle Vereine der Liga ausdehnen", erklärte der Vorsitzende des Senates 3, Heinz Fahnler. Künftige Stewards erhalten eine intensive Ausbildung für den Umgang mit den Anhängern der Klubs, wobei vor allem auf die psychologische Schulung besonderer Wert gelegt wird. Die Stewards sollen auch bei den Auswärtsspielen zur Betreuung der eigenen Anhänger eingesetzt werden. Bezahlt wird das Projekt aus dem Sicherheitstopf, der durch diverse Geldstrafen gespeist wird.(APA)

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