Wiener Hilton: Propangasflasche hatte Feuer gefangen

22. Oktober 2003, 09:40
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Während Renovierungsarbeiten keine Gäste in Hotel

Wien - Ein gefährlicher Zwischenfall bei der Renovierung im Wiener Hotel Hilton ist glimpflich geendet. Im Zuge von Flämmarbeiten, die in dem Gebäude am Stadtpark durchgeführt wurden, war gegen 12.45 Uhr eine 50 Liter-Butangasflasche umgefallen und in Brand geraten. Die Flammen wurden noch vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht. Verletzt wurde niemand, im Hotel befinden sich während der seit Dezember laufenden Renovierung keine Gäste.

Während der Wandflämmarbeiten waren nach dem Umstürzen der Butangasflasche die PVC-Schläuche des Geräts in Brand geraten. Die Bauarbeiter reagierten aber rasch und erstickten die Flammen mit Hilfe der vorhandenen Handfeuerlöscher. Allerdings ließen die kurze Verrauchung und die Pulverwolke einen großflächigen Brand vermuten, so der Einsatzbericht der Wiener Berufsfeuerwehr.

Der Feuerwehr blieb nicht mehr viel Arbeit übrig: Sie kühlte die Butangasflasche mit Tankwasser auf Normaltemperatur ab und räumte die gesamte Baustelle. Nach einer Begehung wurde sie wieder für weitere Arbeiten freigegeben. Laut einer Mitteilung des Hotels hat der Zwischenfall keine Schäden verursacht und wird die Renovierung des Hiltons am Stadtpark nicht beienträchtigen. (APA)

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