Gefährliches Fahren im Herbst

22. Oktober 2003, 22:49
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Kuratorium für Verkehrssicherheit warnt: Fahren auf Sicht besonders wichtig - Laub macht Straßen glatt wie Schneefahrbahn

Wien - Morgenfrost, Regen und Nebel verschlechtern nicht nur die Sicht, auch die Haftung der Reifen auf der Fahrbahn wird reduziert. Laub tut ein Übriges und es wird rutschig. "Fahren sie den Wetterverhältnissen angepasst, halten sie genügend Sicherheitsabstand zum Vorderfahrer und fahren sie mit Licht am Tag", appellierte Othmar Thann, Direktor des Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) am Montag.

Feuchtes Laub macht das Fahren rutschig wie auf Schnee, warnte das KfV. Der Bremsweg verlängert sich massiv. Nur "Runter vom Gas" kann laut Thann helfen, das Unfallrisiko zu verringern.

Das trübe Wetter mit plötzlich auftretenden Nebelbänken kann besonders in den Morgen- und Abendstunden die Sicht verringern. Deshalb ist laut KfV das Fahren auf Sicht - innerhalb der eingesehen Strecke muss der Fahrer jederzeit anhalten können - lebensnotwendig. Die Nebelschlussleuchte sollte sparsam und nur bei akuter Sichtbehinderung durch Nebel, Regen, Schnee oder bei Dunkelheit auf kurvenreichen Straßen eingesetzt werden. Als Faustregel gilt: Wird man selbst vom Nebelscheinwerfer geblendet, sollte man auch den eigenen ausschalten.

Auch "Licht am Tag" könne Unfälle verhindern, so das KfV. Laut internationalen Studien ließen sich bis zu dreißig getötete Verkehrsteilnehmer pro Jahr verhindern. (APA)

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    Feuchtes Laub macht das Fahren rutschig wie auf Schnee, warnte das KfV. Der Bremsweg verlängert sich massiv.

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