FBI ermittelt nach Tod eines Tirolers im Jet

21. Oktober 2003, 10:29
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Zwei Versionen über Vorfälle an Bord

Wien - Die Familie wurde verständigt, und der Bruder des verstorbenen Alexander S. ist bereits in die Vereinigten Staaten gereist. Gleichzeitig ermittelt auch das FBI rund um den Tod des 25-jährigen Tiroler Flugpassagiers am vergangenen Wochenende.

Wie DER STANDARD in einem Teil der Wochenendausgabe berichtete, soll der Tiroler an Bord einer Aeromexico-Maschine auf dem Flug von Mexiko-Stadt nach Paris betrunken randaliert haben, wurde dann angeblich ruhig gestellt, soll sich wieder losgerissen haben - als er schließlich in eine Ambulanz von New York gebracht wurde, war er bereits tot.

Laut der Version der Fluglinie sei der 25-Jährige bereits alkoholisiert ins Flugzeug gekommen und habe an Bord weitergetrunken. Er habe sich dann "wie verrückt aufgeführt", weshalb die Maschine am New Yorker John-F.-Kennedy-Flughafen notgelandet sei. Der Mann sei dann mit der Ambulanz ins Spital gebracht worden, wo die Ärzte nur mehr seinen Tod feststellen konnten. Er sei auf dem Weg ins Krankenhaus verstorben.

Laut einem ORF-Bericht gibt es inzwischen eine weitere Version zum Vorfall: Bei der New York Port Authority habe der Pilot Herzprobleme eines Passagieres als Grund für die Notlandung angegeben. Die Rettung sei wegen Verdachts auf Herzinfarkt angefordert worden. Von Alkohol sei keine Rede gewesen. (red, Der Standard, Printausgabe, 20.10.2003)

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