Gekauft und nicht gelesen

19. Oktober 2003, 17:14
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Schriftsteller Martin Walser findet Gefallen an Dieter Bohlens Buch - beide haben die "Verletzlichkeit" von Prominenten zu spüren bekommen

München - Schriftsteller Martin Walser (76) findet das jüngste Machwerk des Musikproduzenten Dieter Bohlen ("Hinter den Kulissen") großartig.

Und das, obwohl er es noch nicht gelesen habe, schreibt das deutsche Nachrichtenmagazin "Focus" (München). "Es ist doch so wie in der Kirche", sagte Walser ("Tod eines Kritikers"). "Wenn da nur Brave drin sitzen, ist es fad. Mir ist es lieber, wenn auch ein paar Rüpel dabei sind." Gekauft habe er sich das Buch schon. (APA)

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    Martin Walsers "Tod eines Kritikers" wurde ebenso bereits im Vorabdruck abgelehnt - Vorbild der Hauptfigur sollte Ähnlichkeiten mit Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki gehabt haben.

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