Franziska Fast gestorben

20. Oktober 2003, 18:12
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Ehemalige Volksanwältin und SPÖ-Politikerin starb im 79. Lebensjahr - Gusenbauer: Symbol für Aufstieg der Arbeiterschaft

Wien - Die frühere Staatssekretärin und Volksanwältin Franziska Fast ist Sonntag Früh in Wien nach schwerer Krankheit im 79. Lebensjahr verstorben. Das teilte der SPÖ-Pressedienst in einer Aussendung mit. Die SPÖ-Poltikerin war von 1979 bis 1983 in der Regierung Kreisky Staatssekretärin im Sozialministerium. Danach war sie sechs Jahre lang Volksanwältin. Fast machte sich einen Namen vor allem als Sozial- und Frauenpolitikerin.

Gusenbauer "tief betroffen"

SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer hat die Nachricht über das Ableben der "großen Sozialdemokratin" mit tiefer Betroffenheit und Trauer zur Kenntnis genommen. Gusenbauer würdigte Franziska Fast als "große Sozialpolitikerin, die sich in all ihren Funktionen und Ämtern mit Vehemenz für die Rechte der sozial Schwachen eingesetzt hat". Ob als Gemeinderätin, Staatssekretärin unter Kreisky oder später als Volksanwältin - Franziska Fast habe ihr gesamtes Engagement stets in den Dienst jener Menschen gestellt, die aus ihrer Sicht benachteiligt waren, so Gusenbauer. Der Lebensweg von Franziska Fast sei auch ein Symbol für den Aufstieg der Arbeiterschaft in der Zweiten Republik und für die Emanzipation der Frau in dieser Zeit gewesen. (APA)

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    Archivbild Franziska Fast

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