Blutige Kämpfe in Firma mit Grasser-Beteiligung

27. Oktober 2003, 14:32
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Nicaraguanisches Bergwerksunternehmen, an dem Finanzminister beteiligt ist, soll streikende Arbeiter fristlos entlassen haben

Wien - Finanzminister Karl-Heinz Grasser soll ein Drittel seines rund 130.000 Euro großen Aktienvermögens in eine kanadische Gesellschaft investiert haben, die in Nicaragua Minenarbeiter ausbeuten soll. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe

Grasser hält nach eigenen Angaben derzeit 240.000 Aktien im Wert von 42.800 Euro des an der Börse von Toronto gelisteten Bergwerksunternehmens Black Hawk Mining. Die Gesellschaft betreibt seit 1998 die Goldmine "El Limon" im Nordwesten Nicaraguas. Ende des Vorjahres waren Minenarbeiter wegen aus ihrer Sicht unzumutbaren Arbeitsbedingungen und ungerechtfertigt niedrigen Löhnen in einen mehre Monate dauernden Streik getreten. Die Kanadier hätten die Streikenden fristlos entlassen, woraufhin es zu blutigen Auseinandersetzungen gekommen sei, berichtet "profil". (APA)

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