Briefliche Stimmabgabe deutet auf übliche Beteiligung

19. Oktober 2003, 20:21
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Vor vier Jahren gingen 43,3 Prozent wählen

Bern - An den eidgenössischen Wahlen vom Sonntag dürften in großen Kantonen mindestens so viele Stimmberechtigte teilnehmen wie 1999. In den Städten Genf, Basel und Zürich sowie in der Waadt deutet die briefliche Stimmabgabe auf eine höhere Beteiligung hin.

43,3 Prozent betrug die Wahlbeteiligung vor vier Jahren. In dieser Größenordnung bewegt sie sich vermutlich auch heuer. Bereits haben tausende Schweizerinnen und Schweizer ihre Wahlzettel per Post eingeschickt, wie eine Umfrage in allen Kantonen zeigt.

Ähnlich wie 1999

Zwar gibt es Ortschaften und Stände, in denen der Rücklauf bisher eher flau (Appenzell Ausserrhoden) ausfiel oder auf eine tendenziell tiefere Beteiligung - etwa in Thun - schließen lässt. In der Stadt Bern rechnen die Verantwortlichen indes mit einer ähnlich hohen Beteiligung wie 1999.

Die National- und Ständeratswahlen im Kanton Basel-Stadt dürften gar mehr Wählerinnen und Wähler zur Wahrnehmung ihrer Bürgerpflichten motiviert haben. Auch in der Stadt Zürich scheint die Wahlbeteiligung leicht höher zu sein.

Gar um bis zu 14 auf 45 Prozent dürfte die Wahlbeteiligung in der Waadt ansteigen. Erstmals nämlich können die Waadtländerinnen und Waadtländer ihre Abgeordenten per Post bestimmen. Noch unterschiedlich ist das Bild im Aargau, wobei dort die Schulferien als Grund für den teilweise schwachen Rücklauf genannt werden. (APA/sda)

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