Pamela Anderson ruft zum Boykott von Fastfood-Kette auf

23. Oktober 2003, 15:14
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"Wenn die Leute wüssten, wie KFC ihr Geflügel behandelt, würden sie nie mehr einen Hühnerflügel essen"

Los Angeles - US-Fernsehstar Pamela Anderson macht sich für die Rechte von Hühnern stark. "Wenn die Leute wüssten, wie KFC (US-Fastfoodkette Kentucky Fried Chicken, Anm.) ihr Geflügel behandelt, würden sie nie mehr einen Hühnerflügel essen", schrieb die vor allem aus der US-Serie "Baywatch" bekannte Schauspielerin in einem Brief an die Unternehmensführung der Schnellimbisskette, wie die Tierschutzgruppe People for the Ethical Treatment of Animals (PETA) mitteilte.

Der Serienstar sei "schockiert" darüber, dass hunderte Millionen Hühner bei KFC immer noch "den schlimmsten Missbrauch" erleiden müssten, betonte Anderson, die neben Ex-Beatle Paul McCartney zu den prominentesten Gegnern des Unternehmens gehört.

Klage gegen Kentucky Fried Chicken

PETA hatte im Juli Klage gegen Kentucky Fried Chicken eingereicht und der Firma "grotesken Missbrauch" seiner Tiere vorgeworfen. Die Tierschützer werfen dem Schnellimbiss vor, das Geflügel derart mästen zu lassen, dass die Tiere unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen. Zudem würden die Hühner in so genannten Entfederungs-Tanks zu Tode gekocht. (APA)

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    Pamela Anderson macht sich für die Rechte von Hühnern stark

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