SPD-Politiker fordern Versöhnung zwischen Schröder und Lafontaine

17. Oktober 2003, 15:10
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Nach Gesprächsangebot des ehemaligen SPD-Vorsitzenden soll der Kanzler nun "ein Zeichen setzen"

Hamburg - Nach dem Gesprächsangebot des ehemaligen SPD-Vorsitzenden Oskar Lafontaine an Bundeskanzler Gerhard Schröder fordern SPD-Politiker nach einem Zeitungsbericht nun ein Zeichen des Kanzlers. Es wäre "schön, wenn jetzt auch der Kanzler einen Schritt" auf Lafontaine zugehen würde, sagte der saarländische SPD-Landesvorsitzende Heiko Maas der "Bild"-Zeitung (Freitagausgabe).

Auch der Sprecher der SPD-Linken, Detlev von Larcher, setzte sich in der Zeitung für eine Versöhnung zwischen Schröder und Lafontaine ein: "Oskar Lafontaine und der Kanzler sollten sich aussprechen." Lafontaine solle "nicht wie ein Ausgestoßener behandelt" werden.

Lafontaine hatte sich in einem "Stern"-Interview zu einer Aussprache mit Schröder bereit erklärt. Der Saarländer war Bundesfinanzminister unter Schröder und hatte sich mit seinem innerparteilichen Rivalen später überworfen. (APA/AFP)

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