Gesucht: Unwort des Jahres 2003

19. Oktober 2003, 13:30
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2002 war es die "Ich-AG"

Frankfurt/Main - Deutschsprachige in der ganzen Welt sind aufgefordert, das "Unwort des Jahres 2003" zu suchen. Einen entsprechenden Aufruf veröffentlichte der Sprecher der Jury, der Frankfurter Germanistik-Professor Horst Schlosser. Gesucht werden "sprachliche Missgriffe in der öffentlichen Kommunikation, die 2003 besonders negativ aufgefallen sind, weil sie sachlich grob unangemessen sind und möglicherweise die Menschenwürde verletzen". Das Unwort des Jahres soll am 20. Jänner 2004 bekannt gegeben werden.

Die Entscheidung trifft eine sechsköpfige Jury aus vier Sprachwissenschaftern und zwei jährlich wechselnden Juroren. Dieses Jahr werden der ARD-Talk-Master Reinhold Beckmann und der Vorsitzende des Verbandes deutscher Schriftsteller, Fred Breinersdorfer, dem Gremium angehören. Das Unwort des Jahres 2002 war die "Ich-AG", 2001 waren es "Gotteskrieger". (APA/AP)

Link
Unwort des Jahres - Informationen zu einer sprachkritischen Aktion
(mit Einreichmöglichkeit bis zum 7. Jänner 2004)
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