Partik-Pable: NGOs sollen Asylmissbrauch nicht leugnen

17. Oktober 2003, 16:35
10 Postings

FP-Sicherheitssprecherin: "Sonst schaden sie dem Ruf Österreichs und den Österreichern"

Wien - Die freiheitliche Sicherheitssprecherin Helene Partik-Pable hat am Donnerstag die NGOs aufgefordert, gemeinsam mit dem Innenminister an einem gemeinsamen Strang zu ziehen und somit den "nicht zu leugnenden Missbrauch des österreichischen Asylrechtes" zu bekämpfen. "Wenn die karitativen Organisationen darauf beharren, dass eine Verschärfung des Asylgesetzes nicht gerechtfertigt sei, dann leugnen sie die bedenklichen Zustände, nämlich dass neun von zehn Asylwerber nur aus wirtschaftlichen Gründen nach Österreich kommen und nicht auf Grund von Verfolgung."

Wenn Organisationen, einschließlich das UNHCR, das neue Asylrecht weiterhin als menschenrechtswidrig erachten, schadeten sie bewusst nicht nur dem Ruf Österreichs, sondern auch den Österreichern, weil diese die Kosten auch für jene Asylwerber übernehmen müssen, für die laut Genfer Konvention keine Verpflichtung bestehen würde. Das sei unverantwortlich, weil viele Österreicher selbst in finanziell bedrängter Situation leben müssten. (APA)

Share if you care.