SCO will vorerst kein Geld von Linux-Nutzern

27. Oktober 2003, 10:31
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Rechnungsversand eingestellt

Seit März dieses Jahres behauptet die US-Softwarefirma SCO-Group, dass sich im Betriebssystem Linux unrechtmäßiger Weise Programmteile integriert worden seien, für die SCO die alleinigen Rechte besitze.

Schaden

SCO, das Rechte an einigen Unix-Teilen besitzt, hat IBM auf drei Milliarden Dollar Schadenersatz verklagt, weil der Konzern widerrechtlich Unix-Bestandteile in Linux integriert haben soll. IBM wies dies als falsch zurück - und bis heute hat SCO keine Beweise für ihre Behauptungen auf den Tisch gelegt.

Geld oder Klage?

Im Sommer veröffentlichte SCO jene Preise, die Linux-nutzende Firmen zahlen sollen, damit sie nicht von SCO verklagt werden können. Die Preise lagen bei Servern bei 699 Dollar, für Arbeitsplatzrechner sollen 199 Dollar bezahlt werden.

Am Mittwoch hat das Unternehmebn den Versand von Rechnungen an Unternehmen ausgesetzt. Laut Pressemeldungen sei das Unternehmen zur Zeit noch nicht auf eine weltweite Vergabe der Lizenzen vorbereitet. (red)

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