Kein Prozess wegen Adolf

17. Oktober 2003, 15:39
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Verfahren gegen Herrchen der seinem Schäfer-Mischling den Nazigruß beigebracht hat wird eingestellt

Berlin - Der Berliner, der seinen Hund auf das Zeigen des Hitler-Grußes dressiert haben soll, muss sich deshalb nun doch nicht vor Gericht verantworten. Wie der Berliner Justizsprecher Björn Retzlaff am Mittwoch mitteilte, wurde das Verfahren gegen den 54-Jährigen bezüglich des Hundes eingestellt.

Die Begründung: Es sei nicht ganz klar, ob es sich bei dem Vorgang wirklich um eine strafbare Handlung gehandelt habe. Im übrigen sei der Mann wegen einer ganzen Reihe von Delikten angeklagt. Daher würde die Einzeltat bezüglich des Hundes bei einer Strafzumessung nicht sonderlich ins Gewicht fallen.

Der schwarze Schäferhundmischling "Adolf" soll nach einer entsprechenden Aufforderung seines Herrchens vor zwei Polizisten die rechte Pfote zum Hitler-Gruß erhoben haben. Die Polizeibeamten waren alarmiert worden, weil der Frührentner selbst "Sieg Heil" gerufen und den rechten Arm zum Hitler-Gruß gereckt haben soll. (APA)

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    Politisch nicht korrekter Hund

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    Herrchen und Hund haben vor zwei Polizisten die rechte Pfote zum Hitler-Gruß erhoben

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