GP-Kalender 2004 mit Überraschungen

16. Oktober 2003, 18:10
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Erstmals Saison mit 18 Rennen vorgesehen - Kanada doch dabei - Auftakt in Australien, Abschluss in Brasilien

Paris - Die Veröffentlichung des Formel-1-Kalenders für die WM-Saison 2004 hat am Mittwoch eine große Überraschung gebracht. So wird der Grand Prix von Kanada in Montreal nun doch gefahren, nachdem das Rennen vor fünf Wochen in der provisorischen Auflistung keine Berücksichtigung gefunden hatte. Der erste Lauf findet am 7. März mit dem GP von Australien in Melbourne statt, der Showdown ist für den 24. Oktober in Sao Paulo vorgesehen. Erstmals in der WM-Geschichte scheinen 18 Rennen im Kalender auf, heuer waren es lediglich 16.

Die Abhaltung des Kanada-GP am 13. Juni ist jedoch nur gesichert, falls den Teams wegen des Tabakwerbeverbots im nordamerikanischen Staat ein zufrieden stellender finanzieller Ausgleich geboten wird. Zudem ist der Vertragsabschluss für den GP von Frankreich in Magny Cours am 11. Juli noch offen und die Fertigstellung der Debüt-Rennstrecken in Bahrain am 4. April und in Shanghai am 26. September ausständig. Zu neuen Terminen wird in Brasilien (Oktober statt bisher April) und in Indianapolis (Juni statt September) gefahren. (APA)

Der Formel-1-Kalender 2004:

7. März: GP Australien in Melbourne 21. März: GP Malaysia in Kuala Lumpur 4. April: GP Bahrain in Bahrain ** 25. April: GP San Marino in Imola 9. Mai: GP Spanien in Barcelona 23. Mai: GP Monaco in Monaco 30. Mai: GP Europa auf dem Nürburgring 13. Juni: GP Kanada in Montreal *** 20. Juni: GP USA in Indianapolis 4. Juli: GP Großbritannien in Silverstone 11. Juli: GP Frankreich in Magny-Cours * 25. Juli: GP Deutschland in Hockenheim 15. August: GP Ungarn in Budapest 29. August: GP Belgien in Spa-Francorchamps 12. September: GP Italien in Monza 26. September: GP China in Shanghai ** 10. Oktober: GP Japan in Suzuka 24. Oktober: GP Brasilien in Sao Paulo

* = Vertragsabschluss noch ausständig
** = abhängig vom Streckenzustand
*** = abhängig von einer finanziellen Einigung mit den Teams wegen des Tabakwerbeverbot

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