Donnerstag: Konterrevolution mit Kruzifix

15. Oktober 2003, 19:06
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22.25 bis 22.55 | 3sat | DOKUMENTATION

Die Wahl eines Polen zum Papst war vor 25 Jahren in der katholischen Kirche revolutionär. Seine Wahl hat die vielfach bedrängte Kirche in den damals sozialistischen Staaten wohl am meisten überrascht. Für sie war der Hoffnungsträger aus dem Osten "einer von uns". Als "Papst der Menschenrechte" reiste Wojtyla schon ein halbes Jahr nach seiner Wahl in seine Heimat. Er unterstützte die erste freie Gewerkschaft in einem kommunistischen Land, die polnische Solidarnosc. Diese setzte den Alleinvertretungsanspruch der Kommunistischen Partei in Polen mithilfe der Kirche und der überwiegend katholischen Bevölkerung außer Kraft.
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