Geldstrafe für "Fensterprostitution"

15. Oktober 2003, 13:55
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Strengeres Gesetz gegen Prostitution in Zürich

Zürich - Wegen "Fensterprostitution" sind in Zürich erstmals rechtskräftige Strafen ausgesprochen worden. Zwei Prostituierte hatten sich hinter Fenstern zur Schau gestellt. Eine Frau winkte aus einem Massagesalon vorbeigehenden Passanten zu, die andere bot ihre Dienste hinter einer Scheibe in einem rot beleuchteten Raum an.

Der zuständige Zürcher Polizeirichter ging von einem Verstoß gegen die Vorschriften über die Straßenprostitution aus. Zunächst legten die Frauen Einspruch gegen die Strafe in Höhe von jeweils 500 Franken (323 Euro) ein. Kurz vor dem Prozess am Zürcher Bezirksgericht akzeptierten die Prostituierten aber die Geldbußen. Im Juli war in Zürich eine strengere Verordnung zur Straßenprostitution in Kraft getreten. (APA)

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