Viel Österreich beim London Film Festival

21. Oktober 2003, 10:39
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Albert, Mader, Seidl, Draschan, Schwentner, Guiraudie

Wien/London - Über starke Präsenz und positives Echo beim 47. London Film Festival (22.10.-6.11.) kann sich die österreichische Filmszene freuen. Die ÖsterreicherInnen Barbara Albert, Ruth Mader, Ulrich Seidl, Michaela Schwentner und Thomas Draschan sowie der mit Österreich koproduzierende Franzose Alain Guiraudie sind mit ihren neuen Arbeiten beim wichtigsten Filmereignis Großbritanniens neben dem Edinburgh International Film Festival vertreten.

Die Spiefilme "Böse Zellen" von Albert und "Struggle" von Mader sowie Seidls Doku "Jesus, du weißt" laufen in der Festivalsektion "Cinema Europa". Die Kurzfilme "Jet" von Michaela Schwentner und "Begegnung im Weltall" von Thomas Draschan, eine Produktion der österreichischen Firma Amour fou, sind im Experimentalfilmprogramm vertreten. Und Guiraudies "Pas de repos pour les braves", eine Koproduktion der Amour fou mit Frankreich, startet in der Schiene "French Revolutions".

Vitalität und Nitrat

Die "schiere Vitalität des Filmemachens, die von Ländern wie Österreich, Frankreich, Tschechien, Südkorea und dankenswerterweise auch von Großbritannien ausgeht", sei entgegen den heuer oft gehörten Behauptungen, dieses Jahr sei nicht das beste für das Kino gewesen, ein Grund zum Feiern, behauptet jedenfalls die Homepage des Festivals.

Mit über 300 Filmen aus über 45 Ländern ist das vom British Film Institute organisierte Filmfestival ohne Wettbewerb eines der größten Europas. Neben den Schienen "Cinema Europe" und "French Revolutions", dem Experimentalfilmprogramm, Gala Filmen und Special Screenings gibt es heuer die Sektionen "World Cinema" und "New British Cinema" sowie ein archivarisches Sonderprogramm mit einem Special über den Nitratfilm. (APA)

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