"Mikroprozessoren sind tot"

23. Oktober 2003, 10:43
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Sun-CTO sieht langfristige Entwicklung hin zu ganzen Netzen auf einem Chip

Bei seiner Keynote anlässlich des Microprocessor Forum 2003 in San Jose erklärte der Chief Technical Officer von Sun Microsystems, Greg Papadopoulos, "Mikroprozessoren sind tot".

Ein stetiger Wandel

Diese Aussage ist natürlich nicht wörtlich zu nehmen, sondern bezieht sich nur auf die derzeit in Gebrauch befindliche Architektur der Mikroprozessoren. Papadopoulos meinte, dass "wir grundsätzlich an dem Punkt angelangt sind, wo man diese Systems-on-a-chip baut und mit DRAM umgibt. Diese Chips bilden ein Gewebe, das in Zukunft in Richtung Netz erweitert wird." Die stetige Entwicklung der Mikroprozessoren geht als vom System-on-a-chip, langfrisitg weiter bis zu einem ganzen Netz auf einem Chip.

Verdoppelung der Systembandbreite

Auch die Zeiträume zwischen einer Verdoppelung der Systembandbreite werden sich laut Papadopoulos verkürzen. Von derzeit 24 Monaten werden man künftig eine Verdoppelung alle 15 Monate erleben. Sun selbst will 2006 den Acht-Core-Chip "Niagara" in seine Prozessoren integriert haben und soll derzeit an einem Multicore-Prozessor für datenintensive Anwendungen wie Datenbank-Serving arbeiten. (red)

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