Sony Ericsson kehrt in Gewinnzone zurück

21. Oktober 2003, 14:13
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Vorsteuergewinn von 39 Milionen Euro - Auch für das vierte Quartal wird ein Gewinn erwartet

Stockholm - Der weltweit fünftgrößte Handy-Hersteller Sony Ericsson hat im dritten Vierteljahr nach zahlreichen Quartalsverlusten seit 2001 wieder schwarze Zahlen geschrieben. Auch für das vierte Quartal sagte der schwedisch-japanische Konzern am Mittwoch einen Gewinn voraus und begründete dies mit weiter wachsenden Umsatz- und Verkaufszahlen.

Der Gewinn vor Steuern habe 39 Mio. Euro betragen nach einem Verlust von 116 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum, teilte Sony Ericsson in Stockholm mit. Der Umsatz stieg auf 1,3 Mrd. (Vorjahr 869 Mio.) Euro. Im Quartal seien 7,1 Mio. Handys ausgeliefert worden nach 6,7 Mio. im zweiten Vierteljahr. Der Marktanteil sei aber mit rund sechs Prozent unverändert geblieben.

Das Gemeinschaftsunternehmen des weltgrößten Herstellers von Mobilfunknetztechnik, Ericsson, und des japanischen Unterhaltungselektronik-Konzerns Sony hat seit seiner Gründung im Oktober 2001 bis auf ein Quartal stets rote Zahlen geschrieben. Dadurch sah sich das Unternehmen wachsendem Druck durch die Muttergesellschaften ausgesetzt.

Sony Ericsson prognostizierte auch für das vierte Quartal einen Gewinn. Dieser werde allerdings geringer ausfallen als im abgelaufenen Vierteljahr, erklärte das Unternehmen. Der Konzern ist nach Weltmarktführer Nokia, Motorola, Samsung und der deutschen Siemens der fünftgrößte Handy-Hersteller. Motorola hatte die Finanzmärkte zu Wochenbeginn bereits mit starken Quartalszahlen überrascht. Der Nokia-Geschäftsbericht wird am Donnerstag erwartet.(APA/Reuters)

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