Schwerer Unfall auf der Westautobahn

15. Oktober 2003, 19:10
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Drei Tote - Sperre auf der A1 nach sechs Stunden aufgehoben - Unfallsursache noch nicht klar

Melk - Drei Tote und fünf Schwerverletzte forderte heute, Mittwoch, in den frühen Morgenstunden ein Autounfall auf der Westautobahn (A1) zwischen Loosdorf und Melk in Fahrtrichtung Wien.

Ein ungarischer Kleinbus mit acht Insassen war um kurz nach 5.00 Uhr aus bisher ungeklärter Ursache auf einen am Pannenstreifen abgestellten Lkw geprallt, der eine Reifenpanne hatte.

A1 war für insgesamt rund sechs Stunden gesperrt

Der etwa sechs Kilometer lange Abschnitt der A1 war für insgesamt rund sechs Stunden gesperrt. Nach Angaben des ÖAMTC bildete sich ein Rückstau von bis zu fünf Kilometer. Der Verkehr wurde über die Bundesstraße 1 umgeleitet, wo es jedoch auf Grund von Überlastung zu erheblichen Wartezeiten für die Autofahrer kam.

Über den Hergang des Unfalls gab es am Mittwochnachmittag lediglich Vermutungen. Laut Autobahngendarmerie könnte Übermüdung des Kleinbus-Lenkers zu dem Unglück geführt haben. Einer der fünf Schwerverletzten schwebte zu diesem Zeitpunkt in Lebensgefahr. Die Sperre der A1 in Fahrtrichtung Wien wurde kurz vor Mittag aufgehoben. (APA)

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