Meinl Bank: "Julius" lockt mit niedrigen Spesen

17. Oktober 2003, 15:26
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Kapitalaufstockung bei Meinl European Land

Wien - Mit der neuen "Julius"-Zukunftsvorsorge, die die Meinl Bank gemeinsam mit der Union-Versicherung bis November auf den Markt bringen will, kommt das Mohren-Logo und der bekannte Vorname der Kafferöster- und Handels-Dynastie zu neuen Ehren.

Durch einen 1- bis 1,25-prozentigen Kostenvorteil peilt man mit dem staatlich geförderten Produkt (heuer 9,5 und ab 1. Jänner 9,0 Prozent) die Kostenführerschaft und damit mehr Rendite an, sagten Meinl-Bank-Boss Julius Meinl V. und Karl Mauracher, der Chef der 100-Prozent-Tochter Meinl Success Finanz.

Aktienquote von 60 Prozent

Die Aktienquote in der Zukunftsvorsorge-Veranlagung soll mit bis zu 60 Prozent über die gesetzlich vorgeschriebenen mindestens 40 Prozent flexibel hinausgehen können, um mehr Ertrag zu erzielen. Ein Drittel davon, also bis zu 20 Prozent insgesamt, sollen in Immobilien-Aktien gesteckt werden - neben der Meinl European Land - bei dem erneut das Kapital aufgestockt wird - "theoretisch" auch in andere Immo-Aktien.

Gegen Laufzeitende soll die Aktienquote sukzessive nach unten gefahren bzw. abgesichert werden, um bereits verdiente Erträge nicht zu verlieren. Nach unten ist die Verzinsung durch einen Zins-Floor bei 2,75 Prozent abgesichert, nach oben besteht keine Begrenzung, erläuterte Mauracher. (DER STANDARD Printausgabe, 15.10.2003, APA)

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