Ex-Finanzminister Lacina: "Beamte wissen genau, was zu tun ist"

16. Oktober 2003, 11:32
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Grassers Entschuldigung der "schlechten Beratung" ist für den Ex-Finanzminister wenig glaubwürdig

Wien - Der frühere SPÖ-Finanzminister Ferdinand Lacina zweifelt die Entschuldigung von Finanzminister Karl-Heinz Grasser an, auch die Fachleute in seinem Ministerium hätten gemeint, er müsse seinen Aktienbesitz nicht dem Unvereinbarkeitsausschuss melden. Eine solche "schlechte Beratung" sei wenig glaubwürdig: "Das ist längst Routine im Ministerium, die Beamten wissen genau, was da zu tun ist", meint Lacina in der "Presse" (Mittwoch-Ausgabe).

Befremdlich ist es für Lacina, wenn ein Finanzminister, der den österreichischen Kapitalmarkt beleben will, fast nur ausländische Aktien halte. (APA)

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    Ex-Finanzminister Lacina: "Grasser Entschuldigung ist unglaubwürdig"

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