Kärntner Minderheitenradio: Zentralverband gegen Neuregelung

21. Oktober 2003, 13:28
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Nun kommt es zu Funktionärsbefragung

Der erweiterte Vorstand des Zentralverbandes slowenischer Organisationen hat sich am Montag mit überwiegender Mehrheit (48:1) dafür ausgesprochen, dass die slowenischsprachigen Radiosendungen im Rahmen von Ö-Regional erhalten werden sollen. Ein Abtausch von 50 Minuten zu Gunsten der vom ORF gestalteten Radiosendungen auf Privatfrequenzen wurde entschieden abgelehnt.

Basisbefragung

Weiters wurde beschlossen, in den nächsten drei Wochen zu diesem Thema eine Basisbefragung unter den Funktionären der örtlichen Vereine durchzuführen. Dieses Ergebnis wird dann für den Zentralverband bindenden sein.

Für den Rat der Kärntner Slowenen sowie die Gemeinschaft der Kärntner Slowenen und Sloweninnen ist hingegen die Ende September diesen Jahres mit dem ORF abgeschlossene Grundsatzvereinbarung über die künftige Gestaltung des slowenischsprachigen Radioprogrammes annehmbar. Sie sieht vor, dass acht Stunden Programm vom ORF-Landesstudio, der Rest von Radio dva und Radio Agora gestaltet werden. Dafür stellt der ORF den beiden Privatsender jährlich knapp 200.000 Euro zur Verfügung, weitere 100.000 Euro kommen aus der Volksgruppenförderung des Bundeskanzleramtes. (APA)

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