GAK versprüht Zuversicht

15. Oktober 2003, 19:21
4 Postings

Grazer mit einer realistischen Aufstiegs-Chance im Heimspiel gegen Vaalerenga - Schachner warnt vor verfrühter Euphorie

Graz - Im Europacup will der GAK wieder zu alter Stärke finden. Die Grazer gehen mit nur einem Sieg in den vergangenen zwei Monaten ins Rückspiel der ersten UEFA-Cup-Runde am Mittwoch (18:00/live ORF1) gegen Vaalerenga IF aus Oslo, dürfen sich aber als einzige österreichische Mannschaft realistische Chancen auf den Aufstieg in die zweite Runde ausrechnen. Der GAK hat im Hinspiel vor drei Wochen ein 0:0 erreicht.

Schachner auf Euphoriebremse

"Das ist eine gute Ausgangsposition, aber nicht so, dass wir in Euphorie ausbrechen können. Wenn jemand glaubt, Vaalerenga ist schwach, dann liegt er falsch", sagte Walter Schachner. Der GAK-Trainer verweist auf die Moral des abstiegsgefährdeten norwegischen Cupsiegers, der zuletzt in der Meisterschaft gegen Bryne auswärts ein 1:3 noch in einen 4:3-Sieg umgewandelt hat. "Das zeigt, dass sie Charakter haben. Sie sind sehr kraftvolle Spieler und kämpfen um jeden Zentimeter. Die Aufgabe wird sein, die Zweikämpfe zu gewinnen."

GAK-Stürmer ohne Matchpraxis

Schachner hofft, dass seine Spieler während der Länderspiel-Pause das Tief, das nach dem unglücklichen Ausscheiden in der Champions League-Qualifikation gegen Ajax Amsterdam einsetzte, überwunden haben. Zudem meldeten sich die Stürmer Kollmann, Naumoski, Akwuegbu und Goossens wieder zurück, einigen fehlt allerdings seit Wochen die Matchpraxis.

Zuversicht und Elfer-Training

"Schoko" ist zuversichtlich und beziffert die Aufstiegschancen mit 70:30. "Auch wenn es zuletzt nicht so gelaufen ist und wir unsere Stärken nicht so umsetzen konnten, ist der GAK stärker als Vaalerenga. Wir sollten den Aufstieg schaffen", sagte der Trainer. Für den Fall der Fälle ließ Schachner aber auch schon Elfmeterschießen üben.

Spieler unter Beobachtung

Der GAK erwartet 7.000 bis 8.000 Zuschauer, darunter sollen sich auch einige Vertreter ausländischer Klubs (u.a. Newcastle United) befinden, die Rene Aufhauser und Ilko Naumoski beobachten sollen. (APA)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Nach der Genesung der Offensiv-Kräfte Kollmann, Naumoski, Akwuegbu und Goossens soll vor dem Gehäuse des Gegners wieder mehr los sein.

Share if you care.