Filmfonds Wien meldet 1,6 Millionen Förderzusagen

21. Oktober 2003, 10:39
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Insgesamt acht Spiel- und Dokumentarfilme bedacht

Wien - 1,6 Millionen Euro Förderzusagen hat die Jury des Filmfonds Wien in ihrer vierten Sitzung 2003 beschlossen. Es werden insgesamt acht Spiel- und Dokumentarfilme, darunter erstmals eine Koproduktion mit Russland , mit einer Herstellungsförderung bedacht.

Die heimische Dor Film wird in Zusammenarbeit mit der russischen Produktionsfirma F.A.F. Entertainment "Die Geschichte einer Krankheit" verfilmen, die auf dem Tschechow-Roman "Krankenzimmer Nr. 6" basiert. Im Dezember wird 10 Tage in Wien gedreht.

Weitere fünf Zusagen gibt es für Projektentwicklung.

Mit "Ma Mére" realisiert die österreichische Amour Fou Filmproduktion eine internationale Gemeinschaftsproduktion mit Frankreich, Portugal und Spanien. Thema ist ein problematische Mutter-Sohn-Beziehung, Regie führt Christophe Honoré. Die überzeugenden Ergebnisse der Projektentwicklung des Kinderfilms "Karo und der liebe Gott" (Regie Danielle Proskar, Antragsteller Mini Film) führten zu einer Zusage für die Herstellung, ebenfalls mit Herstellungsförderungen bedacht wurden Dokumentarfilme über Roland Neuwirth und seine Musik ("Eine Frage der Balance", Navigator Film, Regie Karin Berger) und über den jüdischen Entertainer in der Zeit der Weimarer Republik Max Hansen (Epo Film, Regie Douglas Wolfsperger), sowie die Spurensuche zweier Filmemacherinnen, Karin Macher und Susanne Wastl, nach ihren Wurzeln in der alten Vojvodina ("Maria, Maria - meine Mutter, Deine Mutter"), die Doku "Operation Spring" über neue Ermittlungsmethoden in Österreich von Tristan Sindelgruber/Angelika Schuster und Ruth Beckermanns "Europa Memoria", rund um europäische Erinnerungen um den Heimatverlust.

In der Phase der Projektentwicklung befindet sich u.a. das neue Kinoprojekt "Import Export" von Ulrich Seidl. Eine internationale gemeinschaftliche Projektentwicklung realisiert die Epo Film: das Unternehmen arbeitet mit Partnern aus Frankreich und Deutschland an einem Film über Gustav Klimt, das Drehbuch verfasst Herbert Vesely.

Eine Förderung gibt es für den Kinostart von Nina Kustoricas Film "Auswege". (red)

Weitere Informationen:

Link

filmfonds-wien.at

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