Internet-Auktionshaus OneTwoSold kann Umsatz heuer verdoppeln

21. Oktober 2003, 13:05
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Angebotspalette für den Handel erweitert - Verkauf zu Fixpreisen -130.000 Besucher täglich

Das österreichische Online Auktionshaus OneTwoSold, Schwesterunternehmen des Wiener Dorotheums kann seinen Umsatz heuer mehr als verdoppel. Der Auktionsumsatz werden heuer auf fast 55 Mio. Euro nach 21,75 Mio. Euro im Vorjahr steigen, betonte Geschäftsführer Franz Karner. Bereits in den ersten drei Quartalen wurden heuer 37,8 Mio. Euro eingespielt. Im stärksten 4. Quartal erwarte er weitere 17 Umsatzmillionen. Das Ergebnis werde heuer wie schon im vergangenen Jahr positiv sein.

OneTwoSold putzt Ebay.at

Die Expansion des österreichischen Online-Anbieters, der den weltweit größten Internet-Anbieter Ebay in Österreich laut Karner auf Platz 2 verweist, sei vor allem auf den kräftigen Zuwachs bei privaten PCs zurückzuführen. Aber auch der "aktuelle Spartrend" wirke sich positiv auf die Umsätze aus. Gegenstände, die nicht mehr gebraucht werden, werden immer öfter statt weggeworfen via Internet verkauft.

130.000 Besucher täglich

Derzeit besuchen rund 130.000 Personen täglich die OneTwoSold-Plattform. 95 Prozent der Verkäufe laufen zwischen privaten Anbietern und nur 5 Prozent der Angebote werden über Händler umgesetzt. Insgesamt sind rund 250.000 User registriert.

Um die Angebotspalette für den Handel auszuweiten startet OneTwoSold ab sofort die Möglichkeit zu Fixpreisen zu verkaufen. Die rund 300 Händler können künftig ihre Artikel nicht nur zur Auktion sondern auch zu einem fixen Preis ins Netz stellen. Dadurch werde sich das Verkaufsvolumen der Händler bis Jahresende verdoppeln rechnet Karner. Derzeit wird der österreichische Online-Marktplatz von rund 300 Händlern als Verkaufplattform im Internet genützt.

70.000 Artikel

Derzeit sind bei OneTwoSold laufend rund 70.000 Artikel eingestellt. Rund 3.500 Produkte wandern täglich über den virtuellen Ladentisch. Die Topseller sind Handys, alles rund um den Computer und Computerspiele. Aber auch die Bereiche Möbel, Haushalt und Baby- und Kinderbekleidung sind gefragt.

Neben den Aktivitäten in Österreich betreibt das Online-Unternehmen auch eine Plattform in Deutschland. (APA)

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