Bridge Point bietet für Kirchs Auslandsfilmrechte

21. Oktober 2003, 13:31
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"FTD": Entscheidung über Kandidaten für zweite Runde frühestens kommende Woche

Die Finanzgesellschaft Bridge Point gehört zum Bieterkreis für die Filmrechte der insolventen KirchMedia. Bridge Point biete zusammen mit dem Management für das Auslandsfilmrechte-Geschäft, sagte ein KirchMedia-Sprecher am Dienstag in München. "Natürlich nehmen wir ein solches Angebot ernst." Nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" rechnet Bridge-Point-Manager Antony Bunker damit, dass das Gebot für die zweite Runde des Verkaufsverfahrens ausgewählt werde.

Über die Kandidaten für die zweite Runde werde frühestens in der kommenden Woche entschieden, hieß es in dem Bericht. Ende der Woche wolle sich die Kirch-Media-Insolvenzverwaltung mit der Investmentbank UBS Warburg über das weitere Vorgehen verständigen.

Zum Filmrechtestock, der der größte in Europa sei, gehörten unter anderem die Weltrechte an dem Fellini-Klassiker "La Strada" oder an Orson Welles' "Der Dritte Mann". Nach Angaben aus Bieterkreisen hoffen die Insolvenzverwalter auf einen Erlös von 350 Millionen Euro. Zu den Bewerbern gehören auch das ZDF und die Filmfirma Constantin. (APA/dpa)

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