Millionen leiden an dicker Luft

17. Oktober 2003, 14:54
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Luftverschmutzung in asiatischen Großstädten führt nach Angaben der WHO zu mehr als 1,5 Millionen Todesfällen pro Jahr

Die Luftverschmutzung in asiatischen Großstädten führt nach Angaben der WHO zu mehr als 1,5 Millionen Todesfällen pro Jahr. Eine halbe Million Sterbe- fälle könnte auf Partikel und Schwefeldioxid in der Luft zurückgeführt werden, teilte das WHO-Büro in der philippinischen Hauptstadt Manila am Dienstag mit. Insgesamt würden mehr 1,5 Millionen Menschen an Krankheiten sterben, die durch die Luftverschmutzung verursacht wurden.

Asien zählt laut WHO mehr als die Hälfte der weltweiten Stadtbewohner. Allerdings bringe die Entwicklung auch die Zunahme von Verbrechen, Gewalt, Armut, Umweltzerstörung sowie ungesunde Lebensweisen. Hauptleidtragende seien die Armen, die sich keinen angemessenen Wohnraum und guten sanitären Standard leisten würden können. (AFP/DER STANDARD; Printausgabe, 15.10.2003)

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    Dicke Luft macht immer mehr Großstadtmenschen krank

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