Großbritannien: Kampagne gegen "unsoziales Verhalten"

15. Oktober 2003, 13:39
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Innenminister: Schwerpunkte auf aggressives Betteln, Trinkgelage auf der Straße und gewalttätige Nachbarn

London - Mit einer Kampagne gegen Hooligans und andere gesellschaftliche Probleme will die britische Regierung gegen unsoziales Verhalten vorgehen. Innenminister David Blunkett kündigte in einem Interview am Dienstag an, dazu gehöre auch, dass Polizei und andere Behörden auf Beschwerden reagierten. "Ab sofort gibt es keine Ausrede für die Verwaltung mehr, Opfer zu ignorieren", sagte er zu dem Programm, das die Regierung mit 22 Millionen Pfund (31,2 Millionen Euro) in den nächsten zweieinhalb Jahren zur Verringerung von Kriminalität in Problemvierteln unterstützt.

In zehn Städten solle ein Schwerpunkt auf Probleme wie aggressives Betteln, Trinkgelagen auf der Straße, gewalttätigen Nachbarn und Autowracks in den Straßen gelegt werden. "Ich will sichere Viertel, in denen es sich die Leute nicht zwei Mal überlegen müssen, ob sie einen Spaziergang machen, auf die die Leute stolz sein können und in denen unsoziales Verhalten nicht hingenommen wird", so Blunkett. (APA/AP)

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    Innenminister David Blunkett.

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